Chronik

Hebung des Berufsstandes als Ziel

1893

In einer Zeit enormer industrieller Entwicklung gründet eine Gruppe weitsichtiger Handwerkermeister den Allgemeinen Aargauischer Malerverband. Wesentliche Beweggründe sind die Konkurrenz aus Zürich und die Submissionspraxis des Hochbauamtes. Gemeinsam will man eine gerechtere Vergebung von Kantonsaufträgen an qualifizierte Firmen bewirken. Auf Einladung von Malermeister Eugen Steiner aus Baden erscheinen im Hotel Bahnhof in Brugg dreizehn Malermeister aus allen Kantonsteilen. Die Gründungsversammlung findet bereits drei Wochen später am 24. September 1893 statt. Dabei wird bereits erkannt, dass sich der Berufsstand nur mit einer guten, vielseitige Ausbildung heben lässt.

1897

Einrichtung einer kollektiven Unfallversicherung

1899

Beitritt zum Schweizerischen Malerverband und Erhöhung des Mitgliederbeitrages von Fr. 2.- auf Fr. 3.-. Dafür erhält jedes Mitglied die Schweizerische Malererzeitung.

1917

Aufnahme des neuen Aargauischen Gipsermeisterverbandes

1919

Gründung einer schweizerischen Einkaufsgenossenschaft

1923

Erste Lehrlingsprüfung gemäss neuem kantonalem Gesetz

1946

Im Gesamtarbeitsvertrag wird die wöchentliche Arbeitszeit von 55 Std. auf 52 Std. herabgesetzt, der Samstagnachmittag ist neu frei. Ein Vorstandsmitglied sorgt sich um die hohen Stundenlöhne im Gipsergewerbe von bis zu Fr. 2.80 und fragt sich, wie das noch enden soll.

1958

Erste Erwähnung einer Pensionskasse

1968

Einweihung der neuen Prüfungsstätte in Felsenau

1985

Einweihung des Ausbildungszentrums mit Verbandssekretariat in Frick. Die Vorarbeiterschule für Maler ist ein schweizerisches Novum.

1991

Neustrukturierung der fünfzehn Ortsgruppen auf sechs Kreise

1992

Entsorgungskonzept für Malerabfälle

1993

Ruinöse Preispolitik im Submissionswesen

1994

Im Namen des 100-jährigen Bestehens des Aargauischen Gewerbeverbandes findet erstmals die Berufsschau in Lenzburg statt.

1995

Die Gewerkschaften kündigen den Gesamtarbeitsvertrag per 31.3.1995. Künftig wird ein gesamtschweizerischer Vertrag mit kantonalem Anhang anstelle eines rein kantonalen angestrebt.

1996

Neuorganisation der Paritätischen Berufskommission für das Maler- und Gipsergewerbe

1997

Das BUWAL gibt Empfehlungen und Grundlagen für Malerarbeiten zur Abwasserreinigung heraus, Versand an alle Maler- und Gipserbetriebe

1998

Neuer Rahmenvertrag per 1.4.1998

1999

Neues Berufsregister für Maler- und Gipserbetriebe

2000

Enger Kontakt mit dem Südbadischen Malerverband

2001

Neue Statuten treten in Kraft und ersetzen die alten von 1975, die 1986 angepasst wurden.

2002

Frühpensionierung mit 60 ist Thema Nr. 1

2003

Sanierung des AMGV-Gebäudes in Frick
Gründung Vorarbeiterschule Nordwestschweiz (BL/BS/AG)
Neues AMGV-Logo

2004

Neue Modularisierung der Aus- und Weiterbildung im Bereich Gipser
Störaktionen der Gewerkschaften wegen FAR (Frühpensionierung mit Alter 60)

2005

Die Verbandsrechnung wird neu zusätzlich von einem externen Revisionsbüro geprüft.

2006

Wechsel der Krankentaggeld-Versicherung von der La Suisse zur Helsana
Sanierung der Parkrampe vor dem AZ Frick

2007

Einweihung der neuen Gipserwerkstatt

2010

Harmonisierung der Überbetrieblichen Kurse Gipser


Aargauischer Maler- und Gipserunternehmerverband, Graben 10, Postfach, 5001 Aarau, Fon 062 871 27 18, E-Mail info@amgv.ch
Regionalverband des Schweizerischen Maler- und Gipserunternehmerverbandes SMGV